Anke

„Mich fasziniert die Vielfältigkeit der Menschen.“

Anke Egger ist unsere Yoga-Instanz

„Ich stamme ursprünglich aus Nürnberg und bin der Liebe wegen in Bad Gastein gelandet. Zuvor habe ich in Zürich gelebt. Ich habe im Haus Hirt, sozusagen der großen Schwester vom Hotel Miramonte, Yoga unterrichtet. Inzwischen lebe ich in Hallein bei Salzburg, komme aber mindestens einmal pro Monat nach Bad Gastein.

Auch, um im Miramonte immer wieder Yoga-Stunden zu geben. Hier Yoga zu lehren ist etwas ganz anderes als an einem anderen Ort. Das liegt an der Luft. Wenn du hier in der Früh die Fens- ter öffnest und diese Bergluft einatmest, ist das etwas Einzigartiges, so einzigartig wie der Blick aus dem Yoga-Raum nach draußen auf die Berge. Auch die Aussicht auf das Tal von der Sauna aus fasziniert mich immer wieder. Es gibt so viele Aus- und Einblicke an diesem Flecken Erde. Ich liebe es, wenn ich mit dem Auto das Tal hinauffahre und Blick auf den Stubnerkogel schaue. Dann weiß ich: ‚So, jetzt bin ich da!“ 

Klar gibt es auch an anderen Orten in den Bergen gute Luft und schöne Aussichten, aber was mich an diesem Ort so besonders anzieht, ist über all das hinausgehend die Vielfältigkeit der Menschen. Hier finden Leute zusammen, die sich einen offenen Kopf bewahrt haben und diesen auch mit anderen teilen wollen. Das ist ein seltenes, ganz besonderes Gut.

Es gibt aber noch mehr, das mich hier immer wieder hierherkommen lässt. Da wäre zum Beispiel die Annenkapelle in Bad Hofgastein und die Ausflüge hinauf nach Sportgastein. Ich schwärme total für den Zirbenweg am Graukogel, auf dem man sich ganz wunderbar verstecken kann, wäh- rend man den Duft der Zirben einatmet. Ich habe so viele schöne Erinnerungen an diesen Ort und hoffe, dass noch viele dazu kommen werden. Mir fällt auch ein Fönsturm ein, den ich hier erleben durfte. Ich saß im Restaurant des Miramonte und sehe noch vor mir, wie sich die Bäume in einen Winkel von gut 45 Grad gebogen haben. Einmal hatte ich 16 Leute zum Yoga-Unterricht und ich erinnere mich an diesen einzigartigen Flow. Da kommt in mir das Bild von beschlagenen Fensterscheiben hoch und der Blick in 16 glückliche Gesichter.“

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